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Produkte

Unser Sortiment

umfasst alle gängigen Abmessungen in einwandfreier, walzblauer Qualität, Güte S 235 JRG2 (R-St37.2) auf Wunsch auch mit Werkszeugnis.

Normgerechte Benennung (kurzer Überblick)

Man unterscheidet zwischen der Einteilung und Benennung des Stahles. Die Einteilung erfolgt nach dem Reinheitsgrad (Schwefel S und Phosphorgehalt P) und der Zusammensetzung (unlegierte - legierte Stähle).

Die Benennung erfolgt nach DIN - Normen. Die DIN 17100 ist die alte deutsche DIN-Norm. Die unlegierten Stähle fingen mit dem Buchstaben St (=Stahl) an, danach folgte die Mindestzugfestigkeitszahl in kg/qmm, z.B.:

St 37-2 (Allgemeiner Baustahl mit Güteklasse 2)

RSt 37-2 (R = Beruhigter Stahl)

Die deutsche DIN-Norm 17100 wurde ab 1990 bis 1994 durch die europäische DIN EN 10 025 und DIN EN 10 027 ersetzt. Die DIN EN Normen sind in den EG Ländern verbindlich und nach ihr werden die meisten Stähle bezeichnet (ISO Normen sind international, das bekannteste Beispiel ist der Zeichensatz ISO 8859-1 oder auch ISO Latin-1 genannt).
Eine kurze vereinfachte Tabelle zeigt die neuen Bezeichnungen der DIN-Normen.

Nach der neuen DIN EN Norm ist der S235JR (RSt 37-2) der Stahlkurzname, der am meisten in unserem Sortiment vertreten ist und der am häufigsten verwendet wird. Dagegen ist der S355 (St 52) mehr der typische Hochbaustahl z.B. für den Brücken- und Kranbau. Er ist nicht im Lager vorrätig, wird jedoch kurzfristig beschafft.
Der erste Buchstabe S in der Bezeichnung S235 oder S355 bedeutet Allgemeiner Stahlbau, dann folgt die Mindeststreckgrenze. Sie gibt an, wie groß die Kraft (Newton N) im Querschnit (pro qmm) sein darf, damit noch keine Verformung des Stahles eintritt.

Foto Lagerregale